Forderungsmanagement

Kundenportfolio-Analyse auf Knopfdruck

 

   

Praxistipp Cashflow

Schutz vor Lastschrift-widerruf bei Insolvenz

   

Wirtschaftsausblick

Schwellenländer auf der Überholspur

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Ausgabe Oktober 2011 Weitere Informationen unter www.atradius.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

"Deutschland steht kurz vor einer Rezession" und "Deutschland bleibt Rezession erspart" – so titelten jüngst zwei große Wirtschaftszeitungen an nur einem Tag. Die Nachrichten könnten aktuell nicht widersprüchlicher sein. Aber gerät die Weltkonjunktur tatsächlich wieder aus den Fugen? Derzeit sind die fundamentalen Daten für die deutsche Wirtschaft gut. Und die Turbulenzen auf den Finanzmärkten haben die Realwirtschaft bisher allenfalls mittelbar erreicht. Es kommt also wie so oft auf eine differenzierte Betrachtungsweise an.

Lesen Sie in unserem neuesten Wirtschaftsausblick, wie die Atradius Volkswirte die Entwicklung auf den Weltmärkten einschätzen. Unseren Kunden bieten wir ab sofort eine noch transparentere Übersicht über ihren individuellen Forderungsbestand. Erfahren Sie in dieser Ausgabe mehr über die "Kundenportfolio-Analyse auf Knopfdruck" und im Praxistipp Cashflow, wie Sie sich vor einem Lastschriftwiderruf durch Insolvenzverwalter schützen können.

 

Eine informative Lektüre wünscht Ihnen

 

 
Dr. Thomas Langen
Senior Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa

Wirtschaftsausblick

Schwellenländer auf der Überholspur

Schwellenländer wie Brasilien, Russland, Indien und China treiben nicht erst seit 2009 mit ihren überdurchschnittlich hohen Wachstumsraten die Weltwirtschaft an, sondern entwickeln sich schon seit zehn Jahren zu einem zunehmend starken Gegengewicht zu den Industrienationen. Und dieser Trend wird aller Voraussicht nach anhalten. Zu diesem Ergebnis kommen die Atradius Volkswirte in ihrem aktuellen Wirtschaftsausblick. Demnach beträgt der Anteil der so genannten BRIC-Staaten an der globalen Wirtschaftsleistung heute bereits 20 Prozent. Im Jahr 2000 waren es erst 10 Prozent. Auch das im Vergleich verhaltene Wachstum der alten Industrienationen trägt zu einer Verschiebung der wirtschaftlichen Machtverhältnisse zugunsten der Schwellenländer bei.

Lesen Sie in unserem Wirtschaftsausblick, mit welchen Herausforderungen sowohl Industrie- als auch Schwellenländer zu kämpfen haben und welche weiteren Schlüsse wir aus den aktuellen wirtschaftlichen Kennzahlen ziehen.

 
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Wirtschaftsausblick

Intern

Andreas Tesch zum Chief Market Officer ernannt

Atradius N.V. hat Andreas Tesch zum Chief Market Officer (CMO) ernannt. Er übernimmt damit die Verantwortung für die Entwicklung des Kreditversicherungsgeschäfts in den Regionen Nordwest- und Mitteleuropa (einschließlich Griechenland und der Türkei), NAFTA und Asien-Pazifik sowie der Geschäftsbereiche Dutch State Business, Global und Special Products. Seine Ernennung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung von De Nederlandsche Bank.

Andreas Tesch kam 2001 als Leiter Corporate Development und Corporate Communications zu Atradius bzw. dessen Vorgängerunternehmen Gerling Kreditversicherung und Gerling NCM. Seit 2007 leitet der 42-Jährige ‚Atradius Global'. Mit jährlichen Einnahmen von mehr als 240 Millionen Euro ist dieser Geschäftsbereich Marktführer für integrierte und maßgeschneiderte Kreditversicherungslösungen für multinationale Konzerne.

 

Forderungsmanagement

Kundenportfolio-Analyse auf Knopfdruck

Ab sofort bietet Atradius seinen Kunden über die Online-Plattform Serv@Net eine noch transparentere Übersicht über den individuellen Forderungsbestand. Mit der Kundenportfolio-Analyse ("Customer Portfolio Analysis – CPA") können Versicherungsnehmer auf Knopfdruck Auswertungen sowohl auf Gruppenebene über mehrere Policen als auch für einzelne Verträge durchführen und Risikokonzentrationen ihres Abnehmerportfolios innerhalb ausgewählter Länder, Ratingklassen und Größenordnungen erkennen.

Die Neuerung ist ein Ergebnis der im vergangenen Jahr eingeführten Customer Service Charter. Darin setzt die Atradius-Gruppe weltweit Standards für die Qualität, Schnelligkeit und Sorgfalt ihrer Service-Leistungen. Der Mehrwert durch CPA ist für Atradius-Kunden kostenfrei.

 
Weitere
Informationen zu CPA

Praxistipp Cashflow

Schutz vor Lastschriftwiderruf durch Insolvenzverwalter

Per Lastschrift beglichene Forderungen dürfen nicht mehr vom Insolvenzverwalter zurückgerufen werden, wenn der Schuldner sie durch schlüssiges Handeln genehmigt oder im Rahmen des so genannten SEPA–Lastschriftverfahrens erteilt hat. Das sieht eine neuere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, ZR XI 236/07) vor.

Das SEPA-Lastschriftverfahren wurde im November 2009 auf europäischer Ebene eingeführt und wird mittlerweile von den meisten deutschen Banken angeboten. Sowohl beim so genannten SEPA-Basislastschriftverfahren (ähnlich dem Einzugsermächtigungsverfahren) als auch beim SEPA-Firmenlastschriftverfahren (ähnlich dem Abbuchungsverfahren) hat der (vorläufige oder bestätigte) Insolvenzverwalter kein Recht, die Erstattung zu verlangen. Einzige Voraussetzung ist, dass der Schuldner auf der Basis dieses Produkts zu Gunsten des Gläubigers eine Einzugsermächtigung erteilt hat.

Unabhängig von SEPA können sich Gläubiger nach der neuen Rechtsprechung auch gegen den Lastschriftwiderruf wehren, wenn es sich um wiederkehrende Zahlungen - beispielsweise aus Dauerschuldverhältnissen und laufenden Geschäftsbeziehungen - handelt, wenn der Schuldner der Belastung seines Kontos nicht nach Ablauf einer angemessen Prüfungsfrist widerspricht und er einen früheren Einzug bereits genehmigt hatte. Enthalten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank des Schuldners zum Einzugsermächtigungsverfahren mittels Lastschrift eine Klausel, wonach mit der Einzugsermächtigung zugleich ein Zahlungsauftrag erteilt wird, so soll der Verwalter ebenfalls nicht berechtigt sein, Lastschriften zurückzurufen. Es kann also durchaus geboten sein, Widerrufe nicht einfach hinzunehmen, sondern anwaltlichen Rat einzuholen.

Weitere Informationen zum SEPA-Verfahren und welche Vorteile dies auch Ihren Kunden bringt, finden Sie auf der Website des Bankenverbands.

 
Weitere Informationen zu SEPA

Vor Ort

Mittelstandstag FrankfurtRheinMain am
27. Oktober 2011

Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt und Convent sowie das IHK-Forum Rhein-Main veranstalten zum zehnten Mal den Mittelstandstag FrankfurtRheinMain - der größte Kongress seiner Art in dieser Region.

Die Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, sich mit Unternehmern und Experten über aktuelle mittelstandsrelevante Themen auszutauschen. In 25 Foren und Workshops wird eingehend über wichtige Veränderungen unternehmerischer Parameter informiert und diskutiert. Der Mittelstandstag zeigt anhand von konkreten Erfahrungsberichten aus der Praxis auf, wie mittelständische Unternehmen wesentliche Prozesse analysieren und nachhaltig optimieren können, um weiterhin erfolgreich im Markt zu bestehen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Vertreter mittelständischer Unternehmen kostenfrei.

 


Zu Programm und Anmeldung

 

 

Structured FINANCE Deutschland
9. – 10. November 2011 in Karlsruhe

Die Structured FINANCE Deutschland ist eine Erfahrungsbörse für moderne Unternehmensfinanzierung. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen Werkstattberichte von Unternehmensvertretern, die mit innovativen Finanzprodukten Erfahrungen gesammelt haben und bereit sind, diese weiterzugeben. Darüber hinaus befassen sich hochkarätig besetzte Podien in Plenumsdiskussionen mit den neusten Themen aus der Finanzierungswelt.

 


Zu Programm und Anmeldung