Russland ist nach China aktuell der am stärksten wachsende Markt für Produkte „Made in Germany“. Dennoch ist es für deutsche Lieferanten nahezu unmöglich, sich selbst ein objektives Bild ihrer Geschäftspartner im größten Land der Erde zu machen. Atradius erlebt immer wieder, wie schwer sich Unternehmer mit den Rahmenbedingungen in Russland tun. Dabei unterscheidet sich der Handel nicht grundlegend von Lieferbeziehungen in anderen Exportmärkten. Man muss nur wenige, aber die entscheidenden Besonderheiten bei der Geschäftsabwicklung beachten. Atradius blickt auf 20 Jahre Vor-Ort-Erfahrung in Russland zurück und ist mit fast allen russischen Abnehmern seiner Versicherungsnehmer im direkten Kontakt.
Dass sicherer und erfolgreicher Handel mit Kunden aus der russischen Föderation nicht kompliziert sein muss, erfahren Sie im Praxistipp Cashflow dieser Ausgabe, der Ihnen einen „10-Punkte-Plan für erfolgreiche Geschäfte mit Russland“ vorstellt. Weiterhin erfahren Sie, wie wir die aktuelle Lage deutscher Unternehmen in der Stahl- und Metallbranche sowie im Maschinenbau einschätzen und welche Vorteile in der momentanen Konjunkturlage eine Investitionsgüterkreditversicherung bietet.
Eine informative Lektüre wünscht Ihnen
Dr. Thomas Langen
Regional Director Deutschland, Mittel- und Osteuropa
Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag nach jüngsten Verbandsmeldungen im ersten Quartal 2011 rund 32 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Dabei entwickelten sich das Inlands- und das Auslandsgeschäft gleichermaßen positiv. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) erhöhte zuletzt spürbar seine Produktionsaussichten für das laufende Jahr. Und das trotz der jüngsten Ereignisse in Japan und Nordafrika.
Dennoch bleibt für die Hersteller und Händler von Anlagen und Maschinen ein Wermutstropfen: Langfristige und großvolumige Aufträge müssen oft über lange Zeiträume vorfinanziert werden. Unbeständiger Cashflow und ein hohes Forderungsausfallrisiko sind für die Branchenvertreter ungeliebte Begleiterscheinungen des jüngsten Aufschwungs. Professionelle Debitorenmanager in den Unternehmen bedienen sich daher einer gezielten Absicherung ihrer Geschäfte und stärken nicht selten die eigene Bonität durch eine Abtretung ihrer Kreditversicherungsansprüche an eine refinanzierende Bank. Eine Investitionsgüterkreditversicherung (IKV) bietet Lieferanten eine garantierte Deckungszusage gegen Zahlungsausfälle über die gesamte Kreditlaufzeit und das direkt ab Fertigungsbeginn.
Produkte aus Deutschland stehen aktuell ganz oben auf der Einkaufsliste zahlreicher russischer Unternehmen. 2010 schnellten die deutschen Exporte ins größte Land der Erde um rund 30 Prozent nach oben. Der Handel mit russischen Kunden birgt allerdings auch zahlreiche Besonderheiten, auf die sich deutsche Unternehmer einstellen sollten. So zeigt der russische Bär bei Zahlungsschwierigkeiten seiner Unternehmen gerne seine Krallen: Klageanstrengungen und Gerichtsverfahren deutscher Exporteure verpuffen meist wirkungslos. Dem deutschen Lieferanten ist es außerdem nahezu unmöglich, die Kreditwürdigkeit seines Geschäftspartners in Russland verlässlich einzuschätzen.
Wie Atradius trotz der komplexen Strukturen des Marktes im persönlichen Kontakt zu einer qualifizierten Bonitätsprüfung russischer Abnehmer gelangt, erfahren Sie erstmals im „10-Punkte Plan für Exporte nach Russland“. Die gesamte Checkliste mit allen Tipps für Ihren erfolgreichen Export in die russische Föderation steht Ihnen kostenlos zum Download bereit.
Volle Auftragsbücher und weiter steigende Umsätze prägen das Gesamtbild der deutschen Stahlbranche im ersten Halbjahr 2011. Die World Steel Association rechnet zudem für die nächsten Monate mit weiteren Steigerungsraten. Auch der Boom im deutschen Maschinen- und Anlagenbau hält unvermindert an. Die Produzenten und Händler profitieren weiterhin von der hohen Auslandsnachfrage aus den großen Schwellenländern, allen voran China und Brasilien. Der Exportanteil am Gesamtumsatz der Branche beträgt inzwischen rund 75 Prozent. Auch die Binnennachfrage bleibt 2011 dank der steigenden und teilweise dringend erforderlichen Investitionen der deutschen Wachstumsbranchen robust.
Neben Deutschland wird im aktuellen Markt Monitor auch die Situation dieser beiden Branchen bei unseren Nachbarn in Frankreich und Dänemark untersucht. Außerdem beleuchten wir die Lage der Maschinenbauer in den Ländern Brasilien und Ungarn.
Der Mittelstand in Bayern und Baden-Württemberg gilt als treibende Kraft für Innovation und Zukunftstechnologie. Das Ergebnis für 2010 kann sich sehen lassen: 4 Prozent realer Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt und rekordverdächtige Werte bei Export und Beschäftigung. Ob der Boom weitergeht und welche Themen momentan bei den mittelständischen Unternehmern im Vordergrund stehen, erfahren Sie am 7. Juli auf dem 10. Bayerischen Mittelstandstag in München und am 21. Juli auf dem 8. Mittelstandsforum Baden-Württemberg in Stuttgart.
Diskutieren Sie am Stand von Atradius über ertragreiche Strategien für das Risikomanagement Ihrer Forderungen in der derzeitigen Aufschwungphase. Im Stuttgarter Plenum haben Sie zudem die Gelegenheit, mit dem ersten grünen Ministerpräsidenten Deutschlands Winfried Kretschmann über aktuelle Fragen des Mittelstands nach der Wahl in Baden-Württemberg zu diskutieren.
Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist für mittelständische Unternehmer kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt online unter www.convent.de. Dort finden Sie auch ein PDF der beiden Veranstaltungsbroschüren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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